SPD Landau an der Isar

Wahlveranstaltung in Möding

Wahlen


Wahlveranstaltung in Möding, Bürgermeisterkandidat Daniel Lang

Am Freitag, 25.01.08 stellten sich SPD-Bürgermeistkandidat Daniel Lang und die SPD-Stadt- und Kreistagskandidaten in Möding im Feuerwehrhaus vor.

Durch den Abend führte der stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende und Stadtratskandidat Uwe Misdziol.

Bereits des Öfteren waren die SPD-Stadträte und Stadtratskandidaten in Möding vor Ort, um sich ein aus nächster Nähe sich ein Bild darüber zu machen, welche Themen den Einwohnern hier besonders auf den Nägeln brennt.

Zunächst stellten sich die SPD-Stadtratskandidatinnen- und Kandidaten vor. Stadträtin Marianne Haas betonte hierbei, dass es im Stadtrat wieder ausgeglichene Mehrheitsverhältnisse geben müsse und beklagte die Arroganz, mit der vor allem die CSU im Landauer Stadtrat auftrete. Sie wolle sich als Jugendbeauftragte weiterhin für einen funktionierenden Jugendtreff einsetzen.

Stadtratskandidat Georg Flexeder aus Talham sagte, dass er seine bisherigen beruflichen Erfahrungen in die Stadtratsarbeit einfließen lassen wolle. Auf Landkreisebene beklagte er die durchsichtige Kampagne von Max Straubinger, der gegen den Tag der offenen Tür im Landratsamt wettert und hierbei dem Landrat Steuerverschwendung vorwirft. Flexeder stellte fest, dass es turnusmäßig immer einen Tag der offenen Tür im Landratsamt gegeben hat. Viele Unternehmen veranstalten einen Tag der offenen Tür. Auch sind die Kosten für den Tag der offenen Tür vor und nach der Kommunalwahl gleich hoch. Beim Tag der offenen Tür wird die Arbeit des Landratsamtes dargestellt. Landrat Heinrich Trapp habe es nicht nötig, den Tag der offenen Tür als Wahlveranstaltung zu missbrauchen. Georg Flexeder erinnerte daran, dass eben dieser Max Straubinger den Tag der offenen Tür im Krankenhaus Landau
als Wahlkampfveranstaltung der CSU braucht hatte, in dem er sich einfach auf die Rednerbühne drängte um daraus eine CSU-Wahlveranstaltung zu machen.

Danach stellte sich Bürgermeisterkandidat Daniel Lang bei den Mödinger Bürgern vor.

Daniel Lang betonte eingangs seiner Rede, dass die Mödinger Wähler die Möglichkeit haben, die Vergangenheit, die Gegenwart oder mit ihm als Kandidaten die Zukunft zu wählen.

Daniel Lang erläuterte dann seine Zielvorstellungen für Landau. Er wolle die Wirtschaft in Landau voranbringen. Er denke, dabei an die Gründung eines Gründerzentrums als ersten Ansprechpartner für Unternehmensgründer. Lang betonte, dass Landau eine starke und breit aufgestellte Wirtschaft braucht, um für die Stadt Landau das Steueraufkommen zu erhöhen. Denn ohne Geld kann eine Stadt Ihre Aufgaben nicht erfüllen.

Als Bürgermeister wolle er den öffentlichen Personennahverkehr in Landau ausbauen. Es könne nicht sein, dass die Busse nur morgens und mittags verkehren. Er will sich hier zumindest für einen Zwei-Stundentakt einsetzen. Hier müsse mit dem Betreiber des Busnetzes nach verhandelt werden. Er denke dabei zunächst an die Vereinbarung eines Probebetriebes.
Damit würde man auch die Kaufkraft an Landau binden. Man würde auch die Interessen der Jugendlichen und Kindern gerecht, die in Landau auch nachmittags noch Termine hätten, z. B. wegen eines Musikschulunterrichts.

Ein weiteres Ziel, dass er verfolge, ist der Ausbau von alternativen Energieformen in Landau.
Er sähe es gerne, wenn Landau als „grüne Stadt“ angesehen werde. Er setzt sich dafür ein, dass die Genehmigungen für Solar- und Photovotaikanlagen zügig bearbeitet werden und keine Bereiche, wie beispielsweise die Altstadt hiervon ausgeklammert werden.

Im Hinblick auf die Lebensmittelversorgung im ländlichen Bereich schlug Daniel eine Bedarfsermittlung vor, ob die Einrichtung von Dorläden seitens der Bevölkerung gewünscht werde. Natürlich müsse man dann auch diskutieren, in welcher Form solche Läden betrieben
werden könnten.

Bezug nehmend auf die Diskussion um die Errichtung Fachober- und Berufsoberschule will sich Bürgermeisterkandidat Lang einsetzen, dass ein möglicher Standort in Landau in Betracht gezogen wird.

Daniel Lang ging dann darauf ein, dass die Stadt Landau für ältere Bürger und körperbehinderte Bürger teilweise schlecht begebar.
Vor Monaten wurde schon diskutiert, die Rampe bei der Bäckerei Bürchner zu erneuern, passiert ist bisher nichts.

Beim Bau der geplanten Quartiersgarage müsse ebenfalls geschaut werden, dass diese behindertengerecht gestaltet wird.
Im Hinblick auf die letzte Bürgerversammlung im Dezember 2007 zu diesem Thema, meinte Daniel Lang, dass die Distanz von Bürgermeister Brunner, Teilen des Stadtrates, der Stadtverwaltung zu den Bürgern noch nie so groß war. Ein Regieren von oben herab, ist nicht Politik auf Augenhöhe, so wie es Josef Brunner für sich in Anspruch nimmt.
Daniel Lang betonte, sein Ziel sei eine Politik von den Bürgern für den Bürger.

Daniel Lang sagte, dass die Stadt Landau mit der Stadthalle, mit dem Kastenhof, dem Vorgeschichtsmuseum sehr attraktive Einrichtungen, welche seiner Meinung nach aber viel besser vermarktet werden müssen, um die Auslastung zu erhöhen.

Er sprach danach das Leitbild der Stadt Landau, welches Ende der neunziger Jahre entwickelt wurde. Hierin wurden von vielen engagierten Bürgern Ideen entwickelt, bei denen es sich lohnen würde, diese zu verwirklichen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen bei der weiteren Entwicklung der Stadt Landau und Ihrer ländlichen Gemeinden mit ins Boot genommen werden.

Daniel Lang bat die Anwesenden um Unterstützung seiner Ideen und ihn und die SPD zu wählen. Zusammen mit den engagierten Kandidaten – und Kandidatinnen der SPD strebe er ein ausgeglichenes Machtverhältnis im Stadtrat an. Ziele sind ausgeglichene Mehrheitsverhältnisse, da ansonsten zu leicht die Gefahr besteht, sich auszuruhen und keine Ideen mehr zu entwickeln. Dies war leider in den vergangenen sechs Jahren so.

In der abschließenden Diskussion wurde Daniel Lang von den Anwesenden zu seiner Meinung in Bezug auf das Gelände des ehemaligen Dachziegelwerkes befragt. Daniel Lang meinte hierzu, dass die Stadt Landau ebenfalls die Gelegenheit gehabt hätte, das Gelände zu kaufen. Die Verantwortlichen der Stadt Landau trauten sich aber nicht, weil Sie befürchteten, das Gelände sei zu stark belastet. Wie sich dann herausstellte, waren die Befürchtungen grundlos.
Durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes sollte es dem neuen Besitzer schwer gemacht werden, das Gelände sinnvoll zu nutzen. Das Verwaltungsgericht in Regensburg stellte bereits fest, dass der Bebauungsplan gegen geltendes Recht verstößt. Trotzdem hat die Stadt Landau gegen das Urteil Berufung eingelegt, weil die Stadt Landau eine Rechtsschutzversicherung habe, wie Bürgermeister Brunner auf der letzten Bürgerversammlung betonte.
Bürgermeisterkandidat Daniel Lang geht davon, aus, dass die Stadt Landau auch in der Berufung scheitern werde und forderte die Beteiligten, vor allem die Verantwortlichen der Stadt Landau, auf sich zusammenzusetzen und zu einer Lösung im Sinne der Mödinger Bevölkerung zu kommen.

Abgerundet wurde Versammlung musikalisch durch Stadt- und Kreisrat Rudi Pritzl, der unterhaltsam darstellte, warum die Mödinger Bevölkerung diesmal auch die SPD wählen sollen und welche Gefahren auf Politiker lauern.

 
 

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