SPD Landau an der Isar

SPD auf Informationsbesuch im Kernkraftwerk

Umwelt

Zur Information waren Genossen aus dem gesamtem Landkreis im Kernkraftwerk Isar.

Man kann den Kühlturm schon von Weitem sehen, am letzten Samstag besuchten SPD’ler aus dem Landkreis das Kernkraftwerk der EON im Landkreis Landshut. Organisiert hatte diesen Besuch Franz Wagner vom Ortsverein Niederviehbach. Mit von der Partie war eine Delegation vom Ortsverein Landau mit Martin Rapke, Daniel Lang und Dr. Jürgen Schniedermeier.

Man traf sich am Rathaus in Niederviehbach und fuhr gemeinsam zum Informationszentrum des Kernkraftwerkes. Dort wurde die SPD vom Referenten Herr von Küpach begrüßt. Zunächst sahen sich die Besucher einen Film über die Kernkraft und das Werk. An der Isar stehen ein Siedewasserreaktor mit 878 MW Leistung und ein Druckwasserreaktor mit 1400 MW. Das Prinzip beider Reaktoren wurde erklärt. Nun begab sich die Gruppe ins Werk. Nach dem Sicherheitscheck bekam jeder einen Helm und ein Empfangsgerät. Die Maschinenhalle von Isar 2 wurde besichtigt. Die Dampfturbinen und der Generator wurden erklärt. In der Maschinenhalle stand ein leerer Castorbehälter der „befühlt“ werden konnte. Besonders imposant erschien der große Kühlturm. Zurück im Informationszentrum stärkten sich die SPD mit einer Brotzeit, der Referent v. Küpach zeigte dabei Livebilder aus dem Kontrollbereich von Isar 2 mit dem Abklingbecken, dort wurde gerade ein Castorbehälter befüllt. Es konnten jetzt auch kritische Fragen gestellt werden. Denn, wie bekannt, steht die SPD für den Atomausstieg. „Man muss sich aber über das informieren, was man ablehnt“, so der Landauer SPD Vorsitzende Martin Rapke zu der Intention seiner Teilnahme gefragt.
Die Sicherheit in den Werken wird großgeschrieben, davon konnte man sich überzeugen.
Ein Hauptproblem für die Landauer SPD ist aber die Klärung der Frage der Endlagerung. Hier hat man noch keine zufriedenstellende Antwort.
Solange es Skandale wie in Asse gibt, muss und wird die SPD die Kernkraft ablehnen. Die SPD fordert als Alternative neue moderne Gaskraftwerke für die Grundlast und eine ausreichende Förderung der erneuerbaren Energien, wie Wind- und Wasserkraft und den Ausbau von Photovoltaik.

 
 

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