SPD Landau an der Isar

Politischer Aschermittwoch in Vilshofen

Bundespolitik

Parteichef Sigmar Gabriel und Landesvorsitzender Florian Pronold heizen kräftig ein. Auch Ortsverein Landau war vertreten.

Im traditionsreichen Wolferstetter Keller zu Vilshofen war kein Platz mehr frei, als um 10.10 Uhr Sigmar Gabriel in Begleitung politscher Prominenz den Saal betrat. Unter dem Jubel von 800 SPDlern begrüßte der hiesige Ortsvereinsvorsitzende Florian Grams die beiden Hauptredner Florian Pronold und Sigmar Gabriel. Mit dabei waren auch Generalsekretärin Natascha Kohnen und Fraktionschef Markus Rinderspacher.

BayernSPD Chef Florian Pronold eröffnete seine Rede mit der Bemerkung, dass Niedersachsen und Niederbayern eines gemeinsam hätten: Beide sind für ihre deutliche Aussprache bekannt. Kein gutes Haar lies Florian Pronold am politischen Gegner. „Am Rosenmontag war die Regierung 111 Tage alt. Eine Schnapszahl. Ohne Schnaps erträgt man das auch nicht mehr, was die veranstalten in Berlin“. Als „Horrorkabinett“ bezeichnete er die „Traumehe“ von Merkel und Westerwelle. Die Schelte in der Landespolitik galt Horst Seehofer und vor allem dem Desaster der Landesbank. „HGAA hat eine neue Übersetzung. Haufen Geld am Arsch !“, so Florian Pronold zu den Genossen. Besonders genüsslich kommentierte Pronold die Meldung, wonach der Gangsta Rapper Bushido die neue Parteihymne der CSU schreiben soll. „Wenn die CSU dokumentieren will, dass sie gesellschaftspolitisch irgendwo zwischen Steinzeit und Mittelalter stehen geblieben ist, soll Bushido die Hymne schreiben.“

Sigmar Gabriel geißelte in seiner Rede die schwarz-gelbe Politik in Berlin. „Das einzige Rezept, was denen einfällt ist die Steuersenkung. Wenn demnächst der Rinderwahnsinn ausbricht, verschreiben sie Steuersenkungen“. Die Debatte zu Hartz IV bezeichnete Gabriel als „armselig“. Die eigentlichen Sozialbetrüger sind diejenigen, die „in subventionierte Theater gehen und dann ihr Geld ins Ausland schaffen.“ Die Umweltpolitik der Regierung ist verfehlt. Bundesumweltminister Röttgen hat mit seinen Äußerungen zur Atompolitk nur eine Scheindebatte aufgebaut. „Wenn er von 40 Jahren Laufzeit spricht, ist das immer noch um 8 Jahre länger als das was geschrieben steht.“
Als nach über einer Stunde seine Rede beendete brandete ihm minutenlanger Applaus entgegen.
Die Bewährungsprobe war geschafft !

 
 

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